
Anpassung des Konzepts des biodynamischen Weinbaus an die Bedingungen in Osteuropa

Das VITA-Projekt entwickelt ein angepasstes Konzept für den biodynamischen Weinbau in Mittelosteuropa, um die Winzer beim Umstellungsprozess zu unterstützen. Die biodynamische Weinproduktion kann als erfolgreiches Modell für eine ökologische Entwicklung im Einklang mit den Verbraucheranforderungen angesehen werden.
Biodynamische Methoden ermöglichen es dem Weinbau, sich optimal an den Klimawandel anzupassen, indem sie die Biodiversität und die Wasserspeicherkapazität des Bodens erhöhen, ein kontinuierliches Wachstum der Humusschicht gewährleisten, große Mengen an CO₂ binden und die Widerstandsfähigkeit der Reben stärken. Polen, Tschechien, Kroatien und Ungarn haben jeweils sechs repräsentative Pioniere aus dem Bereich des ökologischen und biodynamischen Anbaus für Fallstudien ausgewählt, um von bewährten Verfahren und Erfolgsgeschichten zu lernen und ein besseres Verständnis für die spezifischen klimatischen und kulturellen Gegebenheiten zu erlangen, die die Voraussetzungen für die Umstellung bilden.
Die Ergebnisse werden auf regionalen Konferenzen diskutiert, und es werden Empfehlungen dazu ausgesprochen, wie Hindernisse bei der Umstellung überwunden werden können. In jedem Land wird mit Unterstützung der assoziierten Partner aus den Berufsbildungseinrichtungen eine neue Schulung zur Umstellung entwickelt, erprobt und evaluiert. Die neuen Schulungskurse bieten Auszubildenden, Winzern und Ausbildern die Möglichkeit, ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen. Die Ergebnisse werden interessierten Winzern, Berufsbildungseinrichtungen, regionalen Weinverbänden und anderen nationalen Organisationen der biodynamischen Bewegung zur Verfügung gestellt.

Projekt Zeitraum: 01.09.2024 – 31.08.2026
Projekt Nummerr: 2024-1-DE02-KA220-VET-000256155
Partner: Wanderschule (D), AMPI (CZ), Centar Dr. Rudolf Steiner (HR), Biodinamikus Mezőgazdálkodásért Alapítvány (HU), Demeter Polska (PL)
„Finanziert durch die Europäische Union. Die darin zum Ausdruck gebrachten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Europäischen Union oder der Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür haftbar gemacht werden.“






